Aktuelles

News im April 2018
  • von Bengt Flecks
  • Kategorie: Allgemeines

News im April 2018

Eine aktuelle Studie des IW Köln wurde im April 2018 von mehreren Medien aufgegriffen. Grund war ein in seiner Eindeutigkeit überraschendes Ergebnis: Kaufen sei gegenwärtig im Schnitt rund ein Drittel günstiger als Mieten - und zwar auch in hochpreisigen Metropolen wie etwa Frankfurt am Main, Hamburg oder München. Dies liege laut Aussage des Handelsblatts mit Bezug auf die Studie, an den günstigen Finanzierungskosten. Nur wenige Menschen könnten jedoch diesen Vorteil nutzen, weil ihnen die Eigenmittel für den Immobilienkauf fehlten.

Eine weitere Studie aus dem II. Quartal 2018 beleuchtet das Thema "Kaufen statt Mieten" aus einem anderen Blickwinkel. Die Untersuchung des Pestel-Instituts im Auftrag des Verbändebündnisses Wohneigentum kommt zu dem Ergebnis, dass Wohneigentum eine Chance zur Altersvorsorge böte, die zu wenig genutzt werde. Das Pestel-Institut spricht sich vor diesem Hintergrund unter anderem für eine stärkere staatliche Förderung von Wohneigentum aus, um das Wohnkostenrisiko im Alter zu senken.

Apropos Förderung von Wohneigentum: Damit sind wir beim Baukindergeld. Obwohl sich das Pestel-Institut für die staatliche Förderung von Wohneigentum ausspricht, kritisiert es zugleich die geplante Einführung des Baukindergeldes. Diese Maßnahme allein werde zu keiner spürbaren Steigerung der Wohneigentumsquote führen - unter anderem weil sie weite Teile der Bevölkerung nicht erreiche, so ein Beitrag in der Tageszeitung Die Welt. Auch die FDP hat ihre Skepsis gegenüber dem Baukindergeld zum Ausdruck gebracht. CSU-Innenminister Horst Seehofer hingegen betont, das entsprechende Gesetz bereits im Herbst in trockenen Tüchern haben zu wollen. Wir sind gespannt was die Zukunft bringen wird.

Zurück

Kategorien

Allgemein