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Änderung der Typklassen in der Kfz-Versicherung
  • von BMH
  • Kategorie: Allgemeines

Änderung der Typklassen in der Kfz-Versicherung

Viele Autofahrer müssen sich ab 01.01.2021 auf Beitragsänderungen in ihrer Kfz-Versicherung einstellen. Aufgrund veränderter Typklassen zahlen einige Versicherte im kommenden Jahr deutlich mehr, andere werden sogar günstiger eingestuft und für manche ändert sich der Beitrag nicht.

Der Versicherungsbeitrag setzt sich aus vielen Merkmalen zusammen. Der Wohnsitz etwa ist ebenso relevant wie die jährliche Fahrleistung und die unverbindliche Typklasse. Für die Ermittlung der Typklasse werden die Anzahl der Schäden und die Höhe der Reparaturkosten, die ein Automodell verursacht, ausgewertet. Fallen diese gering aus, kommt das Fahrzeug in eine niedrige Klasse. Hohe oder häufige Schäden und Leistungen der Versicherungen führen dagegen zu einer Hochstufung.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ändert sich für rund 26 Prozent aller Autobesitzer in Deutschland die Einstufung in der Typklasse der Kfz-Haftpflicht. Rund 15 Prozent aller Versicherten rutschen im Vorjahresvergleich in eine höhere Typklasse. Etwa 11 Prozent werden in eine niedrigere Typklasse eingestuft. Für fast drei Viertel (74 Prozent) der Versicherten ändert sich nichts, da sie ihre bisherige Typklasse beibehalten.

Auch bei der Vollkaskoversicherung bleibt mehr als die Hälfte der Versicherten in derselben Typklasse. Etwa 41 Prozent der Versicherten können von einer günstigeren Einstufung profitieren, während rund 6 Prozent höher eingestuft werden.

In der Teilkaskoversicherung bleibt es für ca. 64 Prozent der Versicherten unverändert. Rund jeder Dritte kann sich über eine günstigere Typklasse freuen und für ca. 4 Prozent wird es im kommenden Jahr teurer.

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